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Was ist eine Schließanlage?
Eine Schließanlage besteht aus mehreren Schließzylindern, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, nämlich gleich geordnet • übergeordnet • untergeordnet. Die Schließanlage ist Organisationsmittel, das heißt: sie "verwaltet" die Eingänge eines Gebäudes. Die Schließanlage ist Sicherungsinstrument, das heißt: durch sie ist festgelegt, wer welche Räume betreten darf. Die Schließanlage steht für Komfort, das heißt: die Nutzer können mehrere Türen mit einem Schlüssel schließen. Je nach Anlagenart lassen sich die Schließfunktionen bündeln und exakt zuordnen. Die Schließanlage steht für Vielseitigkeit, das heißt: nicht nur Eingangstüren, auch Briefkästen, Schreibtisch- oder Vorhangschlösser können in die Anlage integriert sein. Zu allen Schließanlagen und zu jedem hochwertigen Einzelzylinder erhält der Besitzer eine Sicherungskarte mit Magnetstreifen. Hier sind die wichtigsten Daten zu seinem Schließsystem gespeichert. Nur mit dieser Karte kann der Besitzer bei seinem Fachhändler Schließzylinder oder Schlüssel nachbestellen. Auf diese Weise gibt es eine Kontrolle, welche Schlüssel für die Anlage gerade im Umlauf sind. Das trägt wesentlich zur Sicherheit der Anlage bei.
Das Schließblech ist das Element zur Aufnahme von Falle und Riegel des Einsteckschlosses.
Der Schließplan erfaßt alle Positionen einer Schließanlage, in der Hauptsache: Raumbenennung, Schlüsselnummer, System-Typ-Bezeichnung, Schließzylinderlängen,Schließzylinderfärbungen, Funktionsschema Schlüssel/Zylinder, Anzahl der Schließzylinder und der Schlüssel.
Die Schließung ist eine für einen bestimmten Schließzylinder festgelegte Anordnung von Schlüsseleinschnitten bzw. Schlüsselbohrungen.
Durch das Einführen des passenden Schlüssels in den Schlüsselkanal des Zylinderkernes werden die Sperrorgane des Schließzylinders, die Stiftzuhaltungen [bestehend aus Kernstiften, Gehäusestiften und Druckfedern], auf eine Ebene gedrückt und geben dann eine Trennebene zwischen Zylinderkern und Zylindergehäuse frei. Dadurch kann der Zylinderkern mit dem eingeführten Schlüssel gedreht werden. Über den Schließbart des Zylinders wird das Riegelwerk des betreffenden Schlosses betätigt und somit die Tür, das Fenster etc. entriegelt. Bei abgezogenem Schlüssel werden die Stiftzuhaltungen durch die Druckfedern bis an das Bohrungsende des Zylinderkernes gedrückt, so daß sie den Zylinderkern und das Zylindergehäuse verriegeln und daher das Drehen des Zylinderkernes (und damit die Betätigung des Riegelwerkes) nicht möglich ist.
Beschlag zum Verschließen des Türelementes. Man unterscheidet drei Arten: das Buntbartschloss (Bartschlüssel), das Profilzylinderschloss (profilierte Sicherheitsschlüssel) und das WC-Schloss (feststehender Schlüssel, Vierkantstift).
Dient zur Aufnahme des Türgriff-Vierkants bei Einsteckschlössern.
Schutzbeschlag nach DIN 18257 gegen gewaltsame Angriffe, in der Regel mit Kernziehschutz
Kleinere Schutzummantelung des Türzylinders (rund oder eckig), falls ein Schutzbeschlag nicht montiert werden kann.
Für jede Schließanlage oder Sperrschließung wird eine Sicherungskarte im Scheckkartenformat oder in Papierform geliefert. Die Sicherungskarte ist Legitimation bei Nachbestellungen von Schlüsseln und Zylindern. Sie muss dem Fachhändler vorliegen um Nachbestellungen auszuführen und auch um Schließpläne und Datendisketten für eine EDV Schließanlagenverwaltung zu bestellen. Hierbei handelt es sich um den Ausweis des Eigentümers von Schließanlagen oder codierten Einzelschließungen. Sie dient als Berechtigungsnachweis für Ersatzbestellungen beim Hersteller.
Sichtbarer Teil des Einsteckschlosses beim Öffnen der Türe.
Beweglicher Teil eines Türelementes, das den Zugang zu Räumen ermöglicht oder verhindert. Oft einfach als Tür bezeichnet.
Anderes Wort für Türgriff.
Ein Türelement besteht aus dem Türblatt und der Zarge.
Links auswärts und rechts einwärts= DIN links
Rechts auswärts und links einwärts= DIN rechts
Automatische Verschlusshilfe
Verband der Schadensversicherer e.V. mit Sitz in Köln. Privatrechtlicher Verein, dem die meisten Sachversicherer angeschlossen sind. www.vds.de
Beschlag mit Türgriff und Türknopf
Auch als Futter bezeichnete Konstruktion, die den Durchgang in der Wand verkleidet und der Aufnahme des Türblattes dient.
Zusätzliches Ausstattungsmerkmal bei Zylindern, um das ziehen eines Zylinder z.B. mit sog.“ Korkenziehermethode“ wirksam zu verhindern. Häufig wird dieser Ziehschutz bereits in den Sicherheitsbeschlägen mit kompletter Zylinderabdeckung realisiert.
Zusätzliches Sicherungselement im Schutzbeschlag. Schützt die Außenseite (=Angriffsseite) des Schließzylinders vor dem Aufbohren und Abbrechen.
Die bekannte Standardzylinderlänge beträgt je Seite 30 bis 31 mm bei einer Gesamtlänge beim Doppelzylinder von 60 mm. Bei einigen Systemen sind kürzere Zylinder und asymmetrische Zylinder bis 27 mm auf einer Seite möglich. Ab der Grundlänge 30 mm sind die Schließzylinder dann je Seite in 5 mm Sprüngen verlängerbar. Gemessen wird wie nachfolgend beschrieben, möglichst die Außenseite zuerst.
Gemäß DIN darf der Zylinderüberstand bei Türen max. 3 mm betragen. Falls aufgrund der Türstärken ein Kürzerer Zylinder als die Grundlänge des entsprechenden Systems erforderlich wäre, muss der Überstand mittels Schutzbeschlägen ausgeglichen werden.
Hierunter versteht man die stufenweise Anpassung der Zylinderlängen an die jeweiligen Türstärken in Verbindung mit den Beschlägen.

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